Sucht
Ihr Pilze?" ... Nein Fossilien!" hallt es
durch den Treiser Wald, den wir an einem sonnigen
Aprilnachmittag durchstreifen. Dort, rund um den Schock,
dem höchsten Berg in der Gemarkung, findet man im Frühling
sicherlich keine Speisepilze, dafür aber im ganzen Jahr
die steinernen Spuren von Lebewesen eines Urmeeres, das
sich zu einem Gebirge emporgehoben hat.
Erstaunt über meine Antwort blicken die Wanderer aus
unserem Dorf auf den Stein in meiner Hand. Schon oft
waren sie diesen Weg gegangen, und nie sind ihnen die Überreste
von Armfüßern und Seelinien aufgefallen.
Die Moselgrauwacke, die hier ihrem Namen keine Ehre macht,
sondern im Bereich weniger Meter die Farben Bordeaux,
Beige und Anthrazit wechselt, ist teilweise übersät von
den Fährten zu jener Zeit vor etwa 360 Mio. Jahren, dem
sogenannten Devon.
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Beispiele aus
meiner Sammlung
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